Ein fein zusammengestelltes Programm schlägt einen musikalischen Bogen über mehrere Jahrhunderte. Die norddeutsche Schule des Barock ist vertreten mit Kompositionen von Dietrich Buxtehude und Georg Böhm. Romantische Klanglandschaften von Felix Mendelssohn Bartholdy und John Ebenezer West umrahmen die eindringliche Choralbearbeitung über den Choral „O Welt ich muss dich lassen” von Johannes Brahms. Christian Finks monumentale Orgelsonate Nr. 3 d-Moll ist inspiriert vom Choral „Jesu, meine Freude”.
Das Orgelwerk von Christian Fink liegt im zeitlichen Bogen zwischen den Orgelsonaten von Felix Mendelssohn und den Choralfantasien von Max Reger. Als “Höhepunkt der schwäbischen Orgelromantik” hat man seine Werke zu Lebzeiten gerühmt. Fink studierte u.a. in Leipzig und arbeitete eng mit Franz Liszt zusammen. Seine Musik ist kontrastreich, einfühlend und sehr zugänglich.

